4 Regeln für eine gesunde Mahlzeit

Anhand der nachfolgenden vier Regeln können Sie eine perfekte gesunde Mahlzeit für sich zusammen stellen:

  1. Mit einem Stück Rohkost beginnen
  2. Eine Mahlzeit sollte ca.  20 g Gramm gesundes Protein (1 g / kg Körpergewicht, wenn Gewichtsverlust angestrebt wird, ansonsten 0,8 g / kg Körpergewicht) enthalten, außerdem
  3. 10 -15 g gesundes Fett, vorzugsweise Kokosöl, alternativ andere hochwertige Öle wie Olivenöl, Leinöl, Hanföl…
  4. ausgewählte Kohlenhydrate in Maßen

 

Weitere Tipps: Kauen Sie langsam, um die Verdauungsenzyme zu aktivieren und essen Sie sich immer an Salat und Gemüse satt, alles Andere betrachten Sie als Beilage, von der Sie eine ungefähr faustgroße Portion essen dürfen.

 

 

Erläuterungen:

 

Zu 1. Rohkost enthält Enzyme und bewirkt, dass Die aufgenommene Nahrung besser verdaulich ist und als netter Nebeneffekt sorgen die enthaltenen Ballaststoffe für ein schnelleres Sättigungsgefühl. Empfehlenswert sind ein Salat, eine halbe Avocado oder unterwegs oder wenn es schnell gehen soll/muss ein grüner Drink wie z.B. ein Glas Weizengrassaft.

 

 

Zu 2. Als Proteinquellen sind mind. 4 Stunden eingeweichtes oder noch besser angekeimtes Getreide und Hülsenfrüchte oder eingeweichte Nüsse empfehlenswert. Das Einweichen bewirkt, dass enthaltene Antinährstoffe deaktiviert werden, so dass der Körper die Mineralien besser aufnehmen kann. Wenn es einmal nicht möglich sein sollte, den empfohlenen Proteingehalt bei einer Mahlzeit zu decken, weil die Mahlzeit unterwegs z.B. nur aus Reis mit Gemüse besteht, können 4 Stück MAP ergänzt werden, um den fehlenden Aminosäuregehalt auszugleichen.

 

 

Zu 3. Viele, die Diät machen, sparen am gesunden Fett. Das ist grundfalsch, denn der Körper braucht gesundes Fett. Sehr zu empfehlen ist Kokosöl in Rohkost- und Bioqualität, z.B. Tropic Oil  oder aus dem Bioladen von Dr. Georgs (ist günstiger).

 

 

Es gibt Studien darüber, dass Kokosöl den Grundumsatz um bis zu 5 % anhebt. Gleichzeitig verspürten Probanden, die Kokosöl in ihre tägliche Ernährung integrierten, weniger Hunger und nahmen im Schnitt 250 Kalorien weniger zu sich.

 

 

Zu 4. Bei den Kohlenhydraten ist ganz entscheidend, dass möglichst langkettige Kohlenhydrate gewählt werden und solche, die möglichst wenig verarbeitet wurden und glutenfrei sind, also z.B Hirse, Vollreis, Quinoa, Hülsenfrüchte. Um Antinährstoffe herauszufiltern, sollten diese Nahrungsmittel vorher mind. 4 Stunden eingeweicht oder noch besser angekeimt werden. Dann sind Sie für den Körper besser verdaulich. Ganz wichtig ist, dass eine Mahlzeit niemals nur aus Kohlenhydraten bestehen sollte, weil diese den Blutzuckerspiegel zu sehr anheben. Sehr empfehlenswert ist 2 Esslöffel Reiskleie mit Reiskeimen z.B. ins Müsli zuzugeben oder in Backwaren 10 % des Mehls damit zu ersetzen.

 

 

Nun habe ich noch zwei ganz persönliche Tipps für Sie, die nichts mit meiner Arbeit als Platinum-Health-Beraterin zu tun haben, sondern, die sich einfach für mich persönlich im Alltag bewährt haben:

 

 

1.      Kokosprodukte sind extrem gut bei Heißhunger, egal ob Kokosöl, Kokosmus, Kokosnuss in Streifen geschnitten, Kokoschips, Kokosmilch (daraus mache ich sogar Sahne und zahlreiche Desserts, bei Interesse teile ich Ihnen gerne Rezepte mit)

 

 

2.      Verwenden Sie Stevia und Kokosblütenzucker als Zuckerersatz. Stevia nehme ich das von eco-natur-shop.de Es ist ohne Bittergeschmack und sehr günstig im Vergleich zu anderen Stevia-Produkten. Alle, denen ich es bisher empfohlen habe, waren total begeistert. Ich verwende es in Tee, in selbstgemachten Kakao, Pudding, selbstgemachte Schokolade, Waffeln komplett als Zuckerersatz, in Eis und in Kuchen, wo Zucker wesentlich für die richtige Konsistenz ist, ersetze ich max. die Hälfte des Zuckers durch Stevia und verwende ansonsten Kokosblütenzucker (leider sehr teuer aber das ist auch gut, denn so verwendet man ihn sparsam, Zucker ist leider ein viel zu billiges Produkt, deshalb wird es auch von der Industrie in  viel zu ungesunden Mengen eingesetzt!) oder Xylit oder eine Kombination aus Stevia und Erythrit. Außerdem süße ich gerne mit Dattelsirup, den ich vorzugsweise selbst aus frischen Datteln herstelle, den es aber auch im Bioladen zu kaufen gibt (schmeckt selbstgemacht und frisch aber 1000 mal besser!).